Unerfüllbares Angebot
Dass für Kunden die Preisbildung bei Flugtickets nicht unbedingt durchschaubar ist, wissen wir. Und wir sind auch schon einiges gewöhnt, was Ticketpreise angeht. Bei unseren Angeboten kommt es vor, dass derselbe Flug abhängig vom Buchungszeitpunkt zu ganz unterschiedlichen Preisen angeboten wird. Außerdem beeinflussen Buchungsstatus des Flugzeugs, Nachfragesituation und weitere durch uns nicht steuerbare Faktoren den Preis. Als es noch Papiertickets gab, die wir ausstellen konnten, waren diese teilweise einem Zuschlag gegenüber den heute fast ausschließlich genutzten elektronischen Tickets unterworfen.
Elektronische Tickets haben eine Besonderheit: Da mehrere Fluggesellschaften auf demselben Ticket für einen Flug genutzt werden können, müssen die Airlines die elektronischen Ticketdaten untereinander zugänglich machen. Hierfür bedarf es einer gegenseitigen Vereinbarung und der technischen Umsetzung, dem sogenannten Interlining.
Heute haben zwei Kunden Flüge ab Luxemburg über Frankfurt mit einem Zubringerflug einer europäischen Gesellschaft und weiter nach USA mit einer großen US-amerikanischen Airline gebucht. Der Zubringerflug ist beim durchaus günstigen Tarif der Airline auch so vorgesehen. Jedoch gibt es immer noch kein Etix-Interlining der beiden Fluggesellschaften, obwohl Papiertickets schon seit einem Jahr nicht mehr ausgestellt werden können.
Also Anruf beim Agentur-Helpdesk: Die Fluggesellschaft verlangt pro Ticket eine Ausstellungsgebühr von €150,-. Dies sei eine "Administration-Fee". Trotz dreissigminütiger Diskussion und Hinweis darauf, dass ein Tarif ohne die Möglichkeit, ausgestellt zu werden, sinnlos ist, gab es kein Erweichen seitens der Airline. Dem Kollegen am anderen Ende der Leitung ist kein Vorwurf zu machen, aber es sei Weisung von "oben", dass diese Gebühr nicht erlassen wird. Erstaunlich ist schon, wie in Zeiten der Wirtschaftskrise, wenn eine Airline eigentlich um jeden gebuchten Platz froh sein sollte, diese unter Umgehung von Kundenfreundlichkeit und Logik auf Umsatz verzichtet.
Die Kunden fliegen nun über London.
Elektronische Tickets haben eine Besonderheit: Da mehrere Fluggesellschaften auf demselben Ticket für einen Flug genutzt werden können, müssen die Airlines die elektronischen Ticketdaten untereinander zugänglich machen. Hierfür bedarf es einer gegenseitigen Vereinbarung und der technischen Umsetzung, dem sogenannten Interlining.
Heute haben zwei Kunden Flüge ab Luxemburg über Frankfurt mit einem Zubringerflug einer europäischen Gesellschaft und weiter nach USA mit einer großen US-amerikanischen Airline gebucht. Der Zubringerflug ist beim durchaus günstigen Tarif der Airline auch so vorgesehen. Jedoch gibt es immer noch kein Etix-Interlining der beiden Fluggesellschaften, obwohl Papiertickets schon seit einem Jahr nicht mehr ausgestellt werden können.
Also Anruf beim Agentur-Helpdesk: Die Fluggesellschaft verlangt pro Ticket eine Ausstellungsgebühr von €150,-. Dies sei eine "Administration-Fee". Trotz dreissigminütiger Diskussion und Hinweis darauf, dass ein Tarif ohne die Möglichkeit, ausgestellt zu werden, sinnlos ist, gab es kein Erweichen seitens der Airline. Dem Kollegen am anderen Ende der Leitung ist kein Vorwurf zu machen, aber es sei Weisung von "oben", dass diese Gebühr nicht erlassen wird. Erstaunlich ist schon, wie in Zeiten der Wirtschaftskrise, wenn eine Airline eigentlich um jeden gebuchten Platz froh sein sollte, diese unter Umgehung von Kundenfreundlichkeit und Logik auf Umsatz verzichtet.
Die Kunden fliegen nun über London.
Labels: elektronische Tickets, Fluggesellschaft, London, Luxemburg
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